Liebe Leserinnen und Leser! Wenn Ihnen der folgende Beitrag gefällt, würden wir uns über eine kleine Spende schon ab 2 € freuen. Sie helfen damit gemeinnützigen Projekten für Gesundheit und Bildung. Danke.

4.7692307692308 1 1 1 1 1 Rating: 4.77 (13 Stimmen). Zum Bewerten klicken Sie auf den passenden Stern!

Krebs - Geißel der MenschheitKrebs ist ein Schreckgespenst. Nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Bisher gibt es keine sichere Therapie, immerhin hoffnungsvolle Ansätze. Erhalten Sie in diesem Artikel einen Überblick über Häufigkeit, Ursachen und Vorbeugung von Krebs.

Gutartig oder böshartig

Das Wort "Krebs" beschreibt umgangssprachlich bösartige Neubildungen. Der häufig benutzte Begriff "Tumor" bedeutet ins Deutsche übersetzt eigentlich "Verhärtung", weswegen die Fachsprache "Tumor" für alle Verhärtungen verwendet, auch für solche, die mit Krebs nichts zu tun haben (z.B. Verhärtungen durch eine Entzündung oder einen Erguss).

 

Gutartige (benigne) Neubildungen bestehen aus nicht "bösartigen" Zellen, die den normalen Zellen ähneln, wie z.B. "Muttermale", Fettgeschwülste (Lipome), Gefäßgeschwülste (Hämangiome) und Muskelzellgeschwülste (Myome). Gutartige Neubildungen können aber auch lebensbedrohlich werden, z.B. wenn sie während ihres Wachstums auf lebenswichtige Organe wie Gehirn oder Rückenmark drücken oder wenn sie platzen und eine starke Blutung hervorrufen.

 

Bösartige (maligne) Neubildungen, also Krebs, werden von entarteten Zellen gebildet, die sich besonders schnell teilen und dabei das gesunde umgebende Gewebe durchdringen und zerstören. Über das Blut oder das Lymphsystem wandern sie in andere Organe ("streuen") und vermehren sich dort als Tochtergeschwülste ("Metastasen") weiter. Man unterscheidet zwei große Gruppen von bösartigen Neubildungen: Solide, also feste bzw. harte Tumore (Karzinome sowie Sarkome) und bösartige Hämoblastosen (z.B. Leukämie).

Häufigkeit

Gemäß Schätzungen des Robert-Koch-Instituts in Berlin sind im Jahr 2004 in Deutschland rund 200.000 Männer und 194.700 Frauen an Krebs erkrankt. Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Männer bei 66 und für Frauen bei 67 Jahren. Das Risiko an Krebs zu erkranken, steigt mit dem Lebensalter.

 

Die am häufigsten von Krebsneubildungen befallenen Organe beim Mann sind die Prostata, der Darm und Magen sowie die Lunge. Bei den Frauen steht der Brustkrebs an erster Stelle, ebenfalls gefolgt von Darm-, Magen- und Lungenkrebs.

Ursachen

Die Ursachen von Krebs sind bis heute noch nicht vollständig geklärt. Es sind allerdings mehrere Risikofaktoren bekannt, welche die Entstehung von Krebs begünstigen.

 

Krebs kann sowohl genetisch als auch aufgrund bestimmter Lebensweisen bedingt sein. So verursacht Rauchen nachweislich Lungenkrebs. Falsche Ernährung kann beispielsweise zu Krebs im Magen-Darm-Trakt führen. Alkohol zeichnet ohnehin für eine große Anzahl von Krebsarten verantwortlich. Darüber hinaus kennt man verschiedene Infektionen sowie Umweltgifte und ionisierende Strahlung (z.B. Röntgen, Nuklearmedizin, Kernkraftwerke) als Auslöser von Krebs. Auch werden im Körper, z.B. durch Dauerstress, vermehrt auftretende freie Radikale als mögliche Verursacher von Krebs diskutiert.

Vorbeugung und Therapie

Trotz massiver Forschung konnte bisher keine Therapiemöglichkeit gefunden werden, die zu einer effizienten und sicheren Heilung von Krebs führt. Dennoch existieren durchaus erfolgversprechende Behandlungsarten, welche je nach Ausbreitung und Bösartigkeit der Erkrankung zur Anwendung kommen (operative Tumorentfernung, Chemotherapie, Bestrahlung, Hormon- bzw. Immunbehandlung). Schließlich können anhand der Diagnosedaten die möglichen Heilungschancen sowie die durchschnittliche Lebenserwartung des Patienten abgeschätzt werden.

 

Soweit möglich, lassen Sie es am besten erst gar nicht so weit kommen! Beugen Sie mit ganz simplen Maßnahmen vor, die die wichtigsten Risikofaktoren nehmen: Rauchen Sie nicht, trinken Sie keinen oder nur wenig Alkohol, vermeiden Sie Umweltbelastungen und achten Sie auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung! Der richtige Ernährungs-Mix kann die Grundlage für Ihre stabile Gesundheit sein. Mit diesen Maßnahmen haben Sie natürlich keine Garantie, nicht von Krebs heimgesucht zu werden, sie verringern allerdings merklich Ihr Krebsrisiko. Allerdings gibt es Krebsarten, wie beispielsweise Leukämie ("Blutkrebs"), für die bisher keine Risikofaktoren gefunden werden konnten. Diese Krebsarten entstehen also statistisch unabhängig von jeglichen bisher erkannten Einflussfaktoren.

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren

Liebe Leserinnen und Leser! Wenn Ihnen obiger Beitrag gefallen hat, würden wir uns über eine kleine Spende schon ab 2 € freuen. Sie helfen damit gemeinnützigen Projekten für Gesundheit und Bildung. Danke.

Bewegungsmangel

BewegungsmangelLiegen die Bewegungsreize chronisch unter der Schwelle, die zum Erhalt oder zur Verbesserung der körperlichen Funktionen notwendig wären, spricht man von Bewegungsmangel. Das betrifft insbesondere Menschen, die beruflich eine sitzende Tätigkeit ausführen, mit dem Auto zur Arbeit fahren, dabei den Aufzug der Treppe vorziehen, abends auf dem Sofa liegen und keinerlei Sport treiben. Der Bewegungsmangel ist vor allem eine Folge der Technisierung und Automatisierung unseres Alltages. Weiterlesen...

Fatburning und Körperformung

Fatburning und KörperformungAllgemein gilt: Über Zu- oder Abnehmen entscheidet die Kalorienbilanz. Zum Thema Fatburning bzw. Fettverbrennung herrschen große Missverständnisse. Die Energiebereitstellung des Körpers verläuft je nach Intensität der Belastung anaerob (ohne Sauerstoff) oder aerob (mit Sauerstoff). Die beim Ausdauertraining vorherrschende aerobe Energiebereitstellung geschieht über die Verbrennung von Kohlenhydraten (Glucose) und Fetten in einem gewissen Mischungsverhältnis, das von der Intensität der Belastung abhängt. Weiterlesen...

Energiebereitstellung und optimaler Pulsbereich

Energiebereitstellung und optimaler PulsbereichDie Muskelzelle bezieht ihre Energie aus der Spaltung von Glucose oder Fettsäuren, falls die Intensität nicht allzu hoch ist. Dies nennt man die aerobe Energiebereitstellung, da für die chemischen Prozesse Sauerstoff in ausreichendem Maße vorhanden sein muss. Bei niedrigen Laufgeschwindigkeiten verstoffwechselt der Körper vor allem Fettsäuren und schont die Glucosevorräte, die bei höheren Geschwindigkeiten eingesetzt werden können. Das liegt daran, dass Fette mehr Sauerstoff zur Spaltung benötigen, als die Kohlenhydrate (in Form von Glucose). Weiterlesen...

Antibiotika bei Infektionskrankheiten

Antibiotika bei InfektionskrankheitenFür die einen ist es fast eine Selbstverständlichkeit, das Rezept für Antibiotika. Für die anderen ist es etwas, das sie unter keinen Umständen zu sich nehmen wollen - Antibiotika. Pauschalurteile sind hier wenig hilfreich. Was sind eigentlich Antibiotika und wie unterscheiden sich die einzelnen Stoffgruppen? Wann sind Antibiotika sinnvoll und welche Gefahren bergen sie? Weiterlesen...

Werbung:

Unser Sponsor

Unser Sponsor

Das E-Commerce Netzwerk mit über 80.000 betreuten Onlinepräsenzen.

Aktuelle Kommentare

  • 05.01.2020 10:44
    Vielen herzlichen Dank für diese netten Worte. Und vielen herzlichen Dank für die Unterstützung ...

    Weiterlesen...

     
  • 05.01.2020 10:39
    Wir wünschen dem ganzen Team von GesundStift für das neue Jahr 2020 weiterhin alles Gute, viel ...

    Weiterlesen...

     
  • 29.11.2019 10:19
    Danke für den super verständlichen Artikel. Ich hatte die Vorlesung in der Uni wegen Krankheit ...

    Weiterlesen...

Rabatt-Aktion

12% Rabatt...

...ab 40 € Bestellwert!

Kennwort: Winter-12%

Bestellen Sie versandkostenfrei! Danke für Ihren Einkauf!

Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung auf dieser Website zu verbessern und um unsere Dienstleistungen zu optimieren. Durch die weitere Nutzung unserer Website oder mit dem Klick auf "Akzeptieren" stimmen Sie der Verwendung dieser Cookies zu. Detaillierte Informationen und wie Sie der Verwendung von Cookies jederzeit widersprechen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.