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Der richtige Ernährungs-MixDen richtigen Ernährungs-Mix zu finden ist nicht leicht, da eine optimale Ernährung auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein muss. Ein aktiver Leistungssportler benötigt sicherlich weit mehr Kohlenhydrate als ein Bewegungsmuffel, der besser 20kg abnehmen möchte. Zu berücksichtigen sind zum einen die Grundnährstoffe (Kohlenhydrate, Fette, Proteine) und zum anderen die Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente). Außerdem müssen mit der Nahrung viel Wasser sowie ausreichend Ballaststoffe aufgenommen werden.

Bedeutung der Mikronährstoffe bei Diäten oft unterschätzt

Die üblichen Diäten und Ernährungsprogramme zielen vor allem auf ein ausgewogenes Verhältnis der Grundnährstoffe ab. Meist geht es hier ums Abnehmen. Ein ideales Gewicht verbunden mit regelmäßiger Bewegung ist aber nur die halbe Wahrheit. Für eine stabile Gesundheit, für mehr Vitalität und Leistungsfähigkeit ist eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen von entscheidender Bedeutung. Ein gutes Ernährungsprogramm sollte demnach beide Aspekte in Einklang bringen, also eine Ausgewogenheit von Grund- und Mikronährstoffen gewährleisten.

Einen ersten Überblick über die empfohlene Verzehrhäufigkeit bestimmter Lebensmittel gibt die folgende Zusammenstellung. Diese betrachten Sie bitte nicht als eine allgemeine Empfehlung, sondern lediglich als eine grobe Richtlinie.

Möglichst selten: Softdrinks, Spirituosen, Süßigkeiten, Torten, Salzgebäck, H-Milch, H-Milch-Produkte, Konservengerichte, Fertiggerichte, Wurst, ....

Einige Male im Monat: Weißwein, Bier, Kaffee, Sahne, Schmand, Kuchen, Rohmilchprodukte, Geflügel, Fleisch, Schinken, Kuh-Vollmilch, .... (Bei der Wirkung von Kaffee scheiden sich die Geister.)

Einige Male in der Woche: Rotwein (in kleinen Mnegen), Früchtetee, Säfte, Pilze (unbelastet), Butter, Margarine, Fisch, Sojaprodukte, ....

Mehrere Male in der Woche: Grüner Tee, Brot, Nudeln, Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse, Öle, ....

Täglich: Wasser, frische Säfte, Obst, Gemüse, Salate, Sprossen, Kartoffeln, Reis, ....

Die Qualität der heutigen Lebensmittel ist oft mangelhaft

In frischem, unverarbeitetem und kaum gelagertem Obst, Salat und Gemüse finden sich relativ viele wichtige Vitalstoffe. Rohkost aus dem eigenen Garten ist sicherlich eine der besten Alternativen. Doch durch längeren Transport, durch Lagerung, maschinelle Weiterverarbeitung, Zugabe von Konservierungsstoffen, Einfrieren und Auftauen, Schälen und Kochen verringert sich die Qualität der Lebensmittel teilweise drastisch. Als Faustregel gilt: Je größer der Verarbeitungsgrad der Lebensmittel desto weniger gehaltvoll. Hinzu kommt die intensive Nutzung der Anbauflächen, wodurch die Böden auch trotz Düngung stetig verarmen. Viele Nahrungsmittelpflanzen der heutigen modernen Landwirtschaft fristen ein Mangeldasein.

Das Essen von heute: schnell und günstig

In unserer modernen Gesellschaft zeichnet sich darüber hinaus folgendes ab: Wir haben immer weniger Lust und Zeit, unsere Gerichte selbst zuzubereiten. Damit verzichten viele Menschen darauf, den Nährwert ihrer Nahrung aktiv selbst zu bestimmen. Statistiken belegen, dass immer mehr Menschen auswärts essen. So gaben im Jahr 2001 die Bundesbürger rund 74,6 Milliarden Euro in Kantinen, an Imbissständen, in Fast-Food-Restaurants oder beim Bäcker oder Metzger um die Ecke aus. Die Kriterien der Konsumenten bei der Auswahl ihrer Mahlzeiten: „schnell“ und „günstig“. Die Nachfrage nach besonders niedrigen Preisen drückt die Qualitätsstandards der Betreiber beim Einkauf und bei der Zubereitung. Auch für die Mahlzeit zu Hause wird mehr und mehr zu Fertig- und Tiefkühlgerichten gegriffen. Im Vergleich zu 1990 hat sich der Konsum von Fertiggerichten in etwa verdoppelt. Bei den sogenannten „Teilfertiggerichten auf Fleischbasis“ stieg der Absatz 2001 in Relation zum Vorjahr um 71%, bei Tiefkühlpizzen um 25%, bei fertigen Kartoffelgerichten um 24%. Nach Angaben des Deutschen Tiefkühlinstituts hat sich der Pro-Kopf-Verzehr von Tiefkühlkost in den letzten 30 Jahren mehr als verachtfacht. Immerhin verfügt frisch eingefrorenes Obst und Gemüse über mehr Vitalstoffe als überlagerte oder intensiver Sonneneinstrahlung ausgesetzte Lebensmittel. In Gemüse und Obst aus Konserven finden sich nur noch wenige Vitalstoffe. Am schlimmsten verhält es sich mit Schnellgerichten für die Mikrowelle.

Täglich Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Dies sollten Sie unbedingt wissen: Unsere heutige Lebensweise, insbesondere Stress und Umweltbelastungen, erhöht unseren Mikronährstoffbedarf. Die Lebensmittel enthalten jedoch durch ausgelaugte Böden, Transport, Lagerung und Verarbeitung immer weniger der kostbaren Bestandteile. Daher sind individuell ausgesuchte besonders vitalstoffreiche Nahrungsmittel oder Nahrungsergänzungsmittel für eine gesunde ausgewogene Ernährung oft empfehlenswert.

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Aktuelle Kommentare

  • 19.11.2017 13:39
    Der neue Früchte-Tee duftet nicht nur lecker, sondern schmeckt auch hervorragend. Genau das ...

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  • 21.07.2017 07:53
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